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Ein Mensch mit lockigem, dunklem Haar steht vor einem Bücherregal. Im rechten Teil des Bildes befindet sich eine bunte, grafische Illustration: Ein geöffnetes Mund mit weißen Zähnen und pinken Lippen auf blauem Hintergrund, daneben eine gelbe Sprechblase.
© Gottschling

Öffentliche Reden im Zeitalter generativer KI

Was die in Chatbots wie ChatGPT verbauten Large Language Models leisten können, bleibt umstritten. Während die einen bereits das Zeitalter der „Textpokalypse“ und der Verdummung gekommen sehen, hoffen andere, in generativer KI ein mächtiges Instrument für Bildung und Demokratisierung zu finden. Diesseits von Hype, Hoffnung und Horror beeinflussen ChatGPT und Co. aber schon heute, wie Menschen recherchieren, lesen, schreiben – und reden. Der Vortrag erschließt anhand von Themen aus Rhetorik, Autorschaft und kommunikativer Kompetenz die Konsequenzen von LLM-Texten für das öffentliche Sprechen und entwirft Szenarien ihrer produktiven Nutzung.

Markus Gottschling forscht und lehrt zu Literatur, Rhetorik und Wissenschaftskommunikation. Er ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Allgemeine Rhetorik und verantwortlich für die Wissenschaftliche Koordination des RHET AI Center. Dort leitet er auch die Arbeitsgruppe “Communicative Competence”, die sich mit Wirkung und Nutzung generativer KI auseinandersetzt. Regelmäßig entwickelt und lehrt er Fortbildungsformate zur Wissenschaftskommunikation. Seit 2025 ist er Co-Direktor der RHET AI Coalition, eines internationalen Forschungsnetzwerks an der Schnittstelle von Rhetorik und Künstlicher Intelligenz.

 

 

Was? Vortrag von Dr. Markus Gottschling (Tübingen) in der Vortragsreihe Klartext?!

Wann? 26. November 2025, 18 Uhr

Wo?  Württembergische Landesbibliothek, Saal (Konrad-Adenauer-Straße 10, Stuttgart)

Wie? Hybrid-Veranstaltung; vor Ort und im Livestream

 

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Bundespräsident-Thedor-Heuss-Haus

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und anschließend über L.I.S.A. – Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung veröffentlicht. Bild- und Tonaufnahmen von Veranstaltungsteilnehmenden werden nicht veröffentlicht.

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