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Ein Blog zum Wissen teilen

Liebe Leserinnen und Leser,

wieder etwas Neues. Dieses Gefühl beschleicht einen in großen Wissenschaftlichen Bibliotheken immer wieder. Dies liegt zu guten Teilen am Reichtum unserer Sammlungen, auf den wir insbesondere im Kontakt mit unseren Leserinnen und Lesern immer wieder aufmerksam werden. Und immer wieder stellt sich einem die Frage, ob das, was Sie uns berichten, nicht auch für andere von Interesse wäre.

Dies liegt zum anderen an dem schnellen Wandel, dem das wissenschaftliche Publizieren, das Erforschen der Texte und das Studium durch die Digitalisierung unterworfen sind. Hier bemerken wir, dass das Potential vielfach nicht vollständig genutzt wird.

Und ganz konkret gibt es momentan viel zu berichten, denn es ist absehbar, dass Anfang September die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus abgeschlossen werden können. Endlich. Wir wissen schon seit vielen Jahren, wie neugierig Sie sind und können es auch selbst nur schwer erwarten, zumal wir dann endlich mehr Arbeitsplätze in vernünftigen Abständen anbieten können.

Aber nicht jeden interessiert alles. Deshalb werden wir versuchen, mit einem Blog den unterschiedlichsten Informationsbedürfnissen gerecht zu werden. Durch Nutzung Ihrer Social-Media-Kanäle können Sie unsere kleinen Beiträge mit den Menschen teilen, von denen Sie wissen, dass für sie der jeweilige Artikel von Interesse sein dürfte. So dankbar wir über die vielen Hinweise sind, welche Sie uns geben, so dankbar werden auch andere sein, wenn sie wiederum davon erfahren. Eine Bibliothek ist dazu da, Wissen zu teilen, und dafür brauchen wir Ihre Mitwirkung. Wir freuen uns, wenn der ein oder andere von ihnen ein Thema aus der Bibliothek hat, das andere interessieren dürfte.

Das „Verzetteln“ ist sprichwörtlich geworden. Die uns Bibliothekarinnen und Bibliothekare zugeschriebene Strenge und Disziplin können als Reflex darauf gelten. Aber nicht nur Regelwerke ermöglichen einen effizienten Umgang mit Informationen, sondern die neuen Möglichkeiten der Datenverarbeitung und der Netzwerke haben die Grenzen ungemein ausgeweitet, ermöglichen das systematische Teilen. Nutzen wir dies, um gezielt Bemerkenswertes sichtbar zu machen. Nutzen wir den differenzierten Umgang mit dem Internet, um daneben genügend Zeit zu behalten, uns mit Konzentration den herausfordernden Fragen und Texten zu widmen.

In diesem Sinn wünsche ich dem neuen Angebot viel Resonanz und bedanke mich bei den Kolleginnen und Kollegen und Ihnen für ihre Initiative und ihr Mittun.

Herzliche Grüße
Dr. Rupert Schaab
Direktor