
Erinnerung an Krieg und Gewalt im östlichen Europa:
Nationale Narrative und europäische Perspektiven
Welche Rolle spielt in Mittel- und Osteuropa die umkämpfte Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg? Wie groß sind die Gefahren durch Rechtspopulismus und Nationalismus? Welche Aussichten haben Forderungen nach Reparationen und Wiedergutmachung, die an Deutschland herangetragen werden? Diese und weitere Debatten wurden in den vergangen drei Jahrzenten eng begleitet und mitgeprägt vom polnischen Zeithistoriker Krzysztof Ruchniewicz, der in den Jahren 2024-25 Beauftragter des polnischen Außenministeriums für die polnisch-deutschen Beziehungen war.
Krzyzsztof Ruchniewicz ist Professor für Zeitgeschichte an der Universität Wrocław, war langjähriger Direktor des Willy Brandt Zentrums für Deutschland- und Europastudien an der Universität Wrocław und derzeit DAAD-Gastprofessor an der Ruhr-Universität Bochum.
Was? Vortrag, Prof. Dr. Krzysztof Ruchniewicz (Breslau)
Wann? 23. Juni 2026, 18 Uhr
Wo? Württembergische Landesbibliothek, Saal (Konrad-Adenauer-Str. 10, 70173 Stuttgart)
Wie? Hybrid-Veranstaltung; vor Ort und im Livestream
Die Online-Teilnahme findet via WebEx statt. Über den Zugangslink gelangen Sie direkt in den digitalen Saal, der ab 17:45 Uhr freigeschaltet ist. Mit der Teilnahme akzeptieren Sie die Datenschutzrichtlinien von WebEx.
Anleitung zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung mit WebEx
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und anschließend über L.I.S.A. – Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung veröffentlicht. Bild- und Tonaufnahmen von Veranstaltungsteilnehmenden werden nicht veröffentlicht.