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© Dominik Drasdow, Linden-Museum Stuttgart

Alles kolonial?

Sammeln im ethnologischen Museum

Das Linden-Museum Stuttgart beherbergt etwa 160.000 Kunst-, Ritual- und Alltagsgegenstände aus den Amerikas, aus Afrika, dem islamischen Orient, Asien sowie der Südsee. Was war der Anlass für diese umfangreiche Sammlung und wie kam das Kulturerbe aus der Welt nach Stuttgart? Der Vortrag blickt, anhand einiger Beispiele, auf mehr als 100 Jahre Sammeltätigkeit von den Anfängen der Sammlung bis heute.

Prof. Dr. Inés de Castro studierte Ethnologie an der Universität Bonn mit anschließender Promotion (2002). Nach ihrem Volontariat bei den Bayerischen Staatsgemälde-Sammlungen und beim Staatlichen Museum für Völkerkunde in München folgte 2005 ein Forschungsaufenthalt in Mexiko. 2005 war de Castro im Ausstellungssekretariat und als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Landesausstellung „Die Wüste“ in Rosenheim tätig. Zunächst als Kuratorin übernahm sie anschließend den Posten der stellvertretenden Direktorin der ethnologischen Sammlung des Roemer- und Peliziaeus-Museums Hildesheim. Seit Februar 2010 ist Prof. Dr. Inés de Castro Direktorin des Linden-Museums Stuttgart – Staatliches Museum für Völkerkunde.

 

 

Was? Vortrag, Prof. Dr. Inés de Castro (Stuttgart)

Wann?  3. Februar 2026,  18 Uhr

Wo? Württembergische Landesbibliothek, Saal (Konrad-Adenauer-Str. 10, 70173 Stuttgart)

Wie? Hybrid-Veranstaltung; vor Ort und im Livestream 

 

 

Die Online-Teilnahme findet via WebEx statt. Über den Zugangslink gelangen Sie direkt in den digitalen Saal, der ab 17:45 Uhr freigeschaltet ist. Mit der Teilnahme akzeptieren Sie die Datenschutzrichtlinien von WebEx.

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