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© Arndt

Wolfgang Dauners musikalische
Auf- und Ausbrüche 1964 bis 1974

1964 erscheint Wolfgang Dauners erstes Album unter eigenem Namen: Dream Talk. Das Trio-Album bildet den Auftakt für stilistisch äußerst vielfältige Jahre kreativer Musik des Stuttgarter Pianisten und Komponisten, bis hin zu „Der Urschrei“ für Quintett und Orchester von 1974. Die Zuspitzung dieser entfesselten Kreativität zeigen die Jahre 1969/1970 mit insgesamt sechs im Studio aufgenommenen Alben. Analog zur stilistischen Vielfalt öffnet Dauner sein Klavierspiel klanglichen Verfremdungen und nutzt damals neue elektronische Tasteninstrumente sowie studiotechnische Möglichkeiten der Klangbearbeitung. Dauners künstlerische Radikalität überrascht immer noch.

Prof. Dr. Jürgen Arndt wurde 1962 in Hameln geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Romanistik und Philosophie an der Universität Paderborn sowie an der Hochschule für Musik Detmold. Im Anschluss war er in verschiedenen akademischen Positionen tätig, unter anderem an der Universität Hildesheim, in Paderborn/Detmold sowie als Gastprofessor an der Universität Wien. Seit 2009 ist er Professor für Systematische Musikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Jazz und populäre Musik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Zu seinen Buchpublikationen im Bereich Jazz zählen Thelonious Monk und der Free Jazz (2002), Kontra – Bass-Perspektiven im Jazz zwischen Frankfurt und Freiburg (2017) sowie Caterina Valente, Wolfgang Lauth, Jazz und Schlager (2021). Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Aufsätze zu Jazz und populärer Musik, die thematisch von Louis Armstrong bis Lady Gaga reichen.

 

Was? Vortrag, Prof. Dr. Jürgen Arndt (Mannheim)

Wann? 17. März 2026, 18 Uhr

Wo?  Württembergische Landesbibliothek, Saal (Konrad-Adenauer-Straße 10, Stuttgart)

Wie? Präsenzveranstaltung

 

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