
Demokratie und Diktatur. Geschichte und Gegenwart einer Grenzziehung
Buch-Preview
„Merkel-Diktatur“, „Meinungsdiktatur“, „Ökodiktatur“ – die demokratische Qualität der Bundesrepublik wird immer wieder infrage gestellt. Doch das ist nicht neu. Die Unterscheidung zwischen Demokratie und Diktatur, aber auch das Verwischen ihrer Grenzen begleiten die deutsche Demokratiegeschichte seit dem frühen 20. Jahrhundert.
In ihrem neuen Buch zeichnet Claudia Gatzka nach, welche Logiken und Kriterien dieser Unterscheidung zugrunde lagen und wo die Grenzziehung nicht mehr ohne Weiteres möglich war – vom Kaiserreich bis zur (vereinigten) Bundesrepublik. Ihr Buch bietet Orientierung in aktuellen Debatten und klare Kriterien zur Abgrenzung von „Diktatur“ und „Demokratie“.
Die Historikerin Dr. Claudia Gatzka lehrt und forscht an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Sie forscht insbesondere zur Geschichte der Massendemokratie und leitet das Forschungsprojekt „Verborgene Stimmen der Demokratie. Politische Repräsentationen des ‚Volkes‘ in der Bundesrepublik 1945-2000“. Ihr Buch „Demokratie und Diktatur: Geschichte und Gegenwart einer Grenzziehung“ erscheint im März 2026.
Was? Buch-Preview, Dr. Claudia C. Gatzka (Freiburg)
Wann? 29. Januar 2026, 18 Uhr
Wo? Württembergische Landesbibliothek, Saal (Konrad-Adenauer-Str. 10, 70173 Stuttgart)
Wie? Hybrid-Veranstaltung; vor Ort und im Livestream
Die Online-Teilnahme findet via WebEx statt. Über den Zugangslink gelangen Sie direkt in den digitalen Saal, der ab 17:45 Uhr freigeschaltet ist. Mit der Teilnahme akzeptieren Sie die Datenschutzrichtlinien von WebEx.
Anleitung zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung mit WebEx
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und anschließend über L.I.S.A. – Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung veröffentlicht. Bild- und Tonaufnahmen von Veranstaltungsteilnehmenden werden nicht veröffentlicht.