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Demokratie in Mittel- und Osteuropa

Traditionen, Krisen und Chancen vom 20. Jahrhundert bis heute

Wie ist es um die Demokratie in Mittel- und Osteuropa bestellt? Erfreuliche Nachrichten wie der Wahlsieg der Opposition und der friedliche Regierungswechsel in Ungarn 2026 einerseits und bedenklich stimmende Meldungen zu autoritären Tendenzen und Rückschritten etwa in der Rechtsstaatlichkeit andererseits wechseln sich in schneller Folge ab. Dieser Vortrag möchte eine historische Einordnung geben, beginnend mit der Neugründung der Staaten Mittel- und Osteuropas nach dem Ersten Weltkrieg und fortgeführt über die Systemkonkurrenz im „Kalten Krieg“ bis zur Transformation der politischen und gesellschaftlichen Ordnung seit 1989. Dabei werden auch systematisierende Fragen angesprochen wie die Rolle nationaler Minderheiten, der Einfluss außenpolitischer und transnationaler Faktoren oder die Bedeutung von Protestbewegungen, Dissidenz und Exil beim Aufbau von zivilgesellschaftlicher Resilienz.

Stephanie Zloch ist Privatdozentin für Neuere und Neueste Geschichte und Osteuropäische Geschichte sowie wissenschaftliche Referentin an der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart.

 

Was? Vortrag, PD Dr. Stephanie Zloch (Stuttgart)

Wann? 2. Juni 2026, 18 Uhr

Wo? Württembergische Landesbibliothek, Saal (Konrad-Adenauer-Str. 10, 70173 Stuttgart)

Wie? Hybrid-Veranstaltung; vor Ort und im Livestream

 

Die Online-Teilnahme findet via WebEx statt. Über den Zugangslink gelangen Sie direkt in den digitalen Saal, der ab 17:45 Uhr freigeschaltet ist. Mit der Teilnahme akzeptieren Sie die Datenschutzrichtlinien von WebEx.

Anleitung zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung mit WebEx

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und anschließend über L.I.S.A. – Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung veröffentlicht. Bild- und Tonaufnahmen von Veranstaltungsteilnehmenden werden nicht veröffentlicht.

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